Marlis Kramer

Ob beim Wandern, auf Hüttenabenden, bei privaten Feiern oder auf der Großstadt-Bühne - ich erzähle mit Leib & Seele, mit Herz & Humor. 


 

Gerne sehe ich - auch ohne Brille - wie durch Sprache Bilder entstehen, wie intensiv die Zuhörer dem Lauf der Geschichte folgen und den Wildbach - egal in welcher Umgebung - rauschen hören!

 



Mythen, Märchen und die spannenden Geschichten, die das Leben selber schreibt... 
& mit Kindern: die Geschichten-Erfinder-Werkstatt! Wenn Sie mehr wissen wollen, sprechen Sie mich doch einfach an!

 

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Marlis Kramer: Beste aus meinem Erzählerleben

Kaum sind 10 Jahre ins Land gegangen, schon soll ich mich erinnern...

Foto von Marlis Kramer

Unsere Zertifizierung wurde im April 2006 im Musikzentrum in München gefeiert. Draußen tobte ein Schneesturm erster Güte, allein dazu fällt mir schon eine Geschichte ein - und seither ergaben sich viele erzählenswerte Anekdoten - wo also anfangen?

Ehrlich gesagt bin ich ja immer versucht, möglichst viele 'Goldmünder' für unsere Sommerakademie auf Schloss Goldrain in Südtirol zu begeistern. Das beste Erzähler-Erlebnis dort, müsste zwar eigentlich Norbert erzählen, aber jetzt, da ich schon mal dabei bin...

 

Also stellt euch vor: Ein mittelalterliches Schloss - unser letzter Abend - die lange Nacht der Erzähler - heftiges Gewitter, noch ohne Regen - es ist spät geworden - viele gute und lustige Geschichten waren schon erzählt, als Norbert sich entschließt, uns das Gruseln zu lehren!

Der Schlüssel für gute Geschichten

Wir sitzen auf den knarrenden Holzdielen im Erkerzimmer des Schlosses - das Licht wird gelöscht, nur 2 oder 3 kleine Teelichter sorgen für wenige, flackernde Schatten. Norbert ist nur schemenhaft zu erkennen, durch Blitze für Sekundenbruchteile grell erleuchtet, steigert er sich zu erzählerischer Höchstform.

Zähneklappernd hängen wir an seinen Lippen - ein Blitz zuckt, gleich drauf ein Donnerschlag. Die Spannung in diesem Szenario steigt ins Unheimliche (ich krieg jetzt noch Gänsehaut). Zitternd warten wir alle drauf, dass in dieser grausigen Gruselgeschichte "die schwarze Prinzessin" kommt... Da ein gellender Schrei in die atemlose Spannung!

 

Die Beschließerin des Schlosses hatte bei ihrem nächtlichen Rundgang geprüft, ob die Türen alle abschlossen sind. Das war unsere natürlich nicht... so stand die arme Frau - genauso erschrocken wie wir - plötzlich mit der Taschenlampe in der Tür. Ein gellender Schrei aus achtzehn Mündern... Das war eine Gruselgeschichte!

 

Aber macht euch keine zu großen Hoffnungen, meist ist das Wetter dort schön und wir sitzen am letzten Abend singend und erzählend beim Lagerfeuer unter dem gigantischen Sternenhimmel im Schlosshof!

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Münchner Merkur - 22. Juli 2015

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