Der Goldmund-Blog: 10 Fragen an...

10 Fragen an Robert Friedrich

Portrait von Robert Friedrich

1. Kannst Du dich erinnern, wann du zum ersten Mal erzählt hast?

Es war mal das Jahr 2006, da sah ich auf einem Mittelaltermarkt eine Erzählerin, in einem kleinem Zelt. Sie war so einladent und fragte mich, da ich gegenüber beim Axtwerfen pfeilbot, ob ich nicht miterzählen will. Schnell mir zwei arabische Märchen nochmal angelesen und prompt die erste halbe Stunde erzählt. Das war ein sehr großartiges Gefühl.

2. Wie bist du zum Goldmund-Erzähler geworden?

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10 Fragen an Julia Dörrbecker

Portrait von Julia Dörrbecker

1. Kannst Du dich erinnern, wann du zum ersten Mal erzählt hast?

In der Grundschule. Ich hatte schon immer eine blühende Phantasie und hab Figuren erfunden, die ich dann selber gespielt habe. Bis ich 10 Jahre alt war, war meine Welt ein einziges großes Live-Rollenspiel ;-). Ich habe neben meinen sichtbaren Freunden auch jede Menge unsichtbare gehabt, von denen hab ich dann immer mal erzählt. Und geschrieben hab ich viel, meistens ehr gruselige Geschichten. Aber wirklich „erzählt“, im geplanten Sinne, habe ich zum ersten Mal 2008, als ich im Kindergarten meiner Tochter den Vorlesepaten gegeben hab, dann aber ungeplant, ohne Buch „Fischer und sinne Fru“ erzählt habe. Plötzlich hörten auch die Zappelfritzen zu, und ich war  sozusagen „angefixt“ ;-).

2. Wie bist du zur Goldmund-Erzählerin geworden?

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10 Fragen an Susanne Kronstein

Portrait von Susanne Kronstein

1. Kannst Du dich erinnern, wann du zum ersten Mal erzählt hast?

Vor dem Erzählen kommt das Erleben. Eine Geschichte erzählen kann ich nur wenn ich sie auch innerlich erlebe, sie spüre, sie in mir lebendig wird! So erinnere ich mich spontan an die Geschichten die ich ganz früh als kleines Kind ERLEBT habe! Da wurde bei mir wohl der Samen zur Erlebnisfähigkeit gelegt. Heute betrachte ich die Erlebnisfähigkeit als sehr wichtig, um sich an Büchern und Erzählungen freuen zu können. Ja! Überhaupt um das Interesse bei Kindern am Lesen erstmal zu entfachen muss es erleben können! Das was Kinder am PC und im Fernsehen „erleben“ ist kein Erleben mehr! Erleben muss man mit allen Sinnen!

Mein Hunger nach Erlebnissen war nicht leicht zu ertragen für meine Eltern und nicht leicht für meine Oma vom Land, bei der ich oft mit meinem Bruder sein durfte und auch musste weil unsere Mutter mal schwer krank war. Ein wildes und freies Leben war das und heute verstehe ich, welche Sorgen sich meine Oma gemacht haben muss wenn ich mal nach dem Kindergarten nicht heim kam, weil der Bach der den Heimweg kreuzte mir wieder seine Geschichten erzählt hat … bis sie mich gesucht haben und dann dort am Bach gefunden. 

 

Oder wenn ich wieder so lange mit dem Tagelöhner des Ortes auf seinem Pferd Fritzi mit unterwegs war. Damals wurde aus dem Dorf der Müll auf einen Anhänger gekippt und vom dicken, schweren Fritzi zu einer Müllkippe im Wald gezogen. Ich bin geritten, hab mich am Kummet eingekrallt und war glücklich. Manchmal blieb ich auch einfach auf dem Fritzi sitzen während der alte Bauer sich ein Bier in der Wirtschaft schmecken ließ und noch eins ... bis sie mich wieder gesucht haben … wenn ich bei meiner Tante Irmi auf dem Land zu Besuch war verschwand ich oft ewig mit Purzel dem Hund im Wald um die Natur zu erkunden. Oder ich war im Kuhstall gegenüber bei den Kälbern. Danach roch die ganze Wohnung immer nach Stall. Ich hatte so liebe Verwandte Ansonsten bin ich in München aufgewachsen.

 

Erzählt habe ich das erstemal den Kindern in der musikalischen Früherziehung. Und  da habe ich auch sehr gerne selber Geschichten erfunden oder mit meiner kleinen Stabmarionettenbühne gespielt. Das war so ab dem Jahr 1985.  

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10 Fragen an Anja Koch

Portrait von Anja Koch

1. Kannst Du dich erinnern, wann du zum ersten Mal erzählt hast?

Im Herbst 2014 hatte ich zwei Wochenend-Seminare bei Goldmund in München besucht und seitdem den Wunsch verspürt, irgendwo zu erzählen. Die Gelegenheit bot sich dann auch gleich beim „lebendigen Adventskalender“ in unserem Ort. Da stand trotz großer Kälte tatsächlich eine ganze Schar junger und älterer Menschen vor unserem Garagentor und alle lauschten meiner Geschichte. Das war schön.

2. Wie bist du zur Goldmund-Erzählerin geworden?

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10 Fragen an... Peter Kessler

1. Kannst Du dich erinnern, wann du zum ersten Mal erzählt hast?

Fünf Jahre alt muss ich gewesen sein, als ich eine Gruselgeschichte  erfand: Ein Wassergeist haust tief unten in der Toilettenschüssel und nur durch rotes Licht vermag man ihn zu bannen Das hat dazu geführt, dass meine Sandkastenfreunde ihr Badezimmer mieden und ihre Eltern baten, dringend eine rote Lampe zu kaufen.

2. Wie bist du zum Goldmund-Erzähler geworden?

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10 Fragen an... Rainer Teichmann

Foto von Rainer Teichmann

1. Kannst Du dich erinnern, wann du zum ersten Mal erzählt hast?

Nein, nicht wirklich. Als kleines Kind habe ich eine Kasperbude geschenkt bekommen und fand es immer sehr schön und aufregend, vor meiner Schwester und Nachbarskindern erfundene Geschichten zu präsentieren. Spätestens mit Beginn meiner Pubertät war das dann aber komplett vorbei. Ich war viel zu schüchtern. Schreiben ja, erzählen nein!

 

Erst mit den Kindern hat sich irgendwann das abendliche Vorlesen zum Erzählen von Geschichten bei kleinen Wanderungen weiterentwickelt. 

2. Wie bist du zur Goldmund-Erzählerin geworden?

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10 Fragen an... Barbara Luchs

1. Kannst Du dich erinnern, wann du zum ersten Mal erzählt hast?

Oh das ist lange her... Ich habe schon immer sehr gerne Geschichten erzählt. Bereits als Schulmädchen, wenn ich Kinder gehütet habe, erzählte ich ihnen am allerliebsten Märchen.  Später war ich als Kindergärtnerin und dann als Mutter immer wieder begeisterte Erzählerin – konnte ich doch auf diese Weise so manches Weinen in ein Lächeln verwandeln.

2. Wie bist du zur Goldmund-Erzählerin geworden?

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10 Fragen an... Karolina Seibold

Foto von Karolina Seibold

1. Kannst Du dich erinnern, wann du zum ersten Mal erzählt hast?

Öffentlich frei erzählt habe ich zum ersten Mal im Radio – ich hatte neben meiner journalistischen Tätigkeit für den öffentlich rechtlichen Rundfunk auch viele Jahre eine eigene Sendung bei dem Frankfurter Lokalradio Radio X. Sie hieß Wege zum Ruhm und da ich damals wenig Zeit für aufwändige Vorbereitungen hatte, begann ich dort frei und mehr oder weniger aus dem Stehgreif Geschichten zu erzählen.

2. Wie bist du zur Goldmund-Erzählerin geworden?

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10 Fragen an... Christa Schmidt-Sanetra

Foto von Christa Schmidt-Sanetra

1. Kannst Du dich erinnern, wann du zum ersten Mal erzählt hast?

Ich habe eigentlich schon als 5-6 jährige mit Begeisterung erzählt. Als ich so klein war gab es noch kein Fernsehen für uns Kinder, also haben wir viel gelesen und wenn uns eine Geschichte nicht gefiel, haben wir sie einfach verändert und neu erzählt. Mein Vater, der ein sehr ernsthafter Mann war hatte dafür überhaupt kein Verständnis. Ich erinnere mich lebhaft an seine hochgezogenen Augenbrauen, wenn wieder einmal der Froschkönig Frosch blieb und die Prinzessin zu sich in den Brunnen mitnahm.

Irgendwann habe ich dann aufgehört zu erzählen.

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