Der Goldmund-Blog: Das Beste aus meinem Erzählerleben

Barbara Studer: Das Beste aus meinem Erzählerleben

Dann werde ich wohl dereinst sagen...

Portrait von Barbara Studer

Eigentlich stecke ich in den Kinderschuhen, in meinem Erzählerinnenleben. Oder strample ich erst mit den Beinen herum, hab das Laufen noch gar nicht gelernt? Wohl eher das Zweite. Norbert weiss das und trotzdem hat er mich gebeten, einen Text für diesen Blog zu schreiben. „Ja, mach ich gern“, hab ich gesagt. Jetzt schlucke ich leer, weil ich noch so ‚klein‘ bin und vom Besten erzählen sollte. Aber schliesslich hat jede Geschichte einen Anfang  und davon will ich berichten.

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Reinald Rickmeyer: Das Beste aus meinem Erzählerleben

Ja, aber was ist das Beste aus meinem Erzählerleben?

Foto von Reinald Rickmeyer

Sind es die strahlenden Kinderaugen in den Krankenbettzimmern oder das Kind, das mir einmal zurief:" Erzähl doch langsamer, damit ich das besser sehen kann.!" ?

 

Waren es die fröhlichen  Kutschfahrten durch eine blühende Landschaft an wunderbare Erzählorte oder die Männer, die nach einer Veranstaltung zu mir kamen und sagten, wie sehr sie die Geschichten berührt hätten? Oder doch die stimmungsvollen Erzählabende in dem Gewölbekeller eines Weingutes, die festlichen Erzähldinners......?

 

Ich kann mich schwer entscheiden, ein Erzählerleben ist so reich und vielfältig.

 

Besonders eindrücklich aber ist mir noch eine Veranstaltung in der Uni Regensburg. Eine liebe Kollegin hat dort eine Professur für Musik. An einem geplanten Erzählabend wollte ich gern "Die Götter gehen spazieren" erzählen und suchte noch nach einer entsprechenden Musik bzw. Instrumenten zur Einstimmung, evtl. auch zur Gestaltung.

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Marlis Kramer: Beste aus meinem Erzählerleben

Kaum sind 10 Jahre ins Land gegangen, schon soll ich mich erinnern...

Foto von Marlis Kramer

Unsere Zertifizierung wurde im April 2006 im Musikzentrum in München gefeiert. Draußen tobte ein Schneesturm erster Güte, allein dazu fällt mir schon eine Geschichte ein - und seither ergaben sich viele erzählenswerte Anekdoten - wo also anfangen?

Ehrlich gesagt bin ich ja immer versucht, möglichst viele 'Goldmünder' für unsere Sommerakademie auf Schloss Goldrain in Südtirol zu begeistern. Das beste Erzähler-Erlebnis dort, müsste zwar eigentlich Norbert erzählen, aber jetzt, da ich schon mal dabei bin...

 

Also stellt euch vor: Ein mittelalterliches Schloss - unser letzter Abend - die lange Nacht der Erzähler - heftiges Gewitter, noch ohne Regen - es ist spät geworden - viele gute und lustige Geschichten waren schon erzählt, als Norbert sich entschließt, uns das Gruseln zu lehren!

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Jutta Gromes: Das Beste aus meinem Erzählerleben

Wie man zu guten Geschichten kommt… 

Foto von Sonja Tritschler

Als ich gebeten wurde, einen Text für diese Rubrik zu schreiben, dachte ich zuerst mal: „Wow, welche Ehre!“ und: „Oh, so viel Erfahrung als Erzählerin habe ich ja noch gar nicht! – Was schreib ich nur?“

 

Geschichten hab ich schon immer sehr geliebt und als Kind meine Mutter damit gelöchert, mir ihre eigenen Geschichten zu erzählen, womit sie etwas überfordert war. Meine Oma hat dann, um meinen Durst nach Geschichten zu stillen, jeden Abend aus einem großen Märchen- und Sagenbuch vorgelesen und mich das Zuhören gelehrt. 

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Karla Krauß: Das Beste aus meinem Erzählerleben

Gut und edel, wie die Landschaft 

Foto von Karla Krauß

Am liebsten erzähle ich Sagen, sie stammen überwiegend aus dem Markgräflerland, das ist dort wo ich lebe. Fünf Legenden, eingebettet in eine etwa zweistündige Wanderung sind dafür geplant. Auf unsere schöne Landschaft möchte ich hinweisen, Neugierde wecken, Geschichte mit Unterhaltung kombinieren. 

 

An einem Dienstagnachmittag hatten sich 7 Damen angemeldet. 

 

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Sonja Tritschler: Das Beste aus meinem Erzählerleben

Mein erstes Erzählfest 

Foto von Sonja Tritschler

Mein erstes Aschaffenburger Erzählfest fand im Landschaftspark Schönbusch in einem wunderschönen, historischen Festsaal als Sonntagsmatinee statt.

 

Schon sehr früh begannen die Vorbereitungen: Saal mieten, passende Musik finden, Tontechniker engagieren, eine Lichttechnik organisieren und dann natürlich das Wichtigste: die Erzählerinnen mit den passenden Geschichten. Das kostete mich die ersten schlaflosen Nächte. Als nächstes brauchte ich einen hochwertigen Flyer mit der passenden Eintrittskarte.

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Herbert Weikmann: Das Beste aus meinem Erzählerleben

Petrus "Schutzpatron der Erzähler..." 

Foto von Herbert Weikmann

Es ist 9:00 Uhr morgens. Meine Helfer stehen vor der alten Scheune am Bauernhausmuseum! Das Thermometer zeigt bereits 22 Grad. Wir schleppen schwere Paletten und Bretter, um damit schwitzend die Holzbühne auf zu bauen. Jede Menge Bänke und Stühle werden für die erwarteten Gäste in Reihen aufgestellt.

 

"Und nun zum Wetterbericht für Samstag, den 18. Juli 2015: Es erwartet uns ein heißer Tag mit bis zu 30 Grad. Ein ideales Wetter um schwimmen oder später in den Biergarten zu gehen. Es ist weitgehend sonnig und wolkenlos, in den Abendstunden kann es vereinzelt zu Wärmegewittern kommen."

 

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Norbert Kober: Das Beste aus meinem Erzählerleben

Kirchberg an der Jagst. Kirchberganderjagst. 

Foto von Norbert Kober

Vor Kurzem folgte ich einer Einladung nach Kirchberg an der Jagst. Nichts Böses denkend. In der Orangerie solle ich erzählen. Abends. In gepflegtem Ambiente. Und dann kam ich an, spät nachmittags. Schön wars dort.

 

Nur, was ich nicht wußte: mein Erzählabend war Teil eines Stadtfestes. Sie können sich bestimmt schon denken was passiert ist. Rund 100m von der Orangerie entfernt wuchteten kräftige Männer noch viel kräftigere schwarz lackierte Holzkisten auf eine Bühne mit rund 100 Quadratmeter. Es waren Lautsprecher. Meinen besorgen Blick muss einer der Männer entdeckt haben als er mich ansprach und meinte „Mir und die Mannen sind ne super Coverband!“. „Ah, schön“ hauchte ich, "ich bin der super Erzähler von da drüben“ und zeigte dabei mit dem Finger auf die Orangerie.

 

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