Erzählseminare: wählen Sie aus!


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Bild für den Zertifikatskurse zum/r Märchen- und Geschichtenerzähler/in

Ausbildungen und Zertifikatskurse zum/r Märchen- und Geschichtenerzähler/in


Bild zum freien, mündlichen Erzählen "Story telling"

Wochenendseminar zum freien, mündlichen Erzählen "Story telling"


Erzählen mit und für Kinder

Foto von Christa Schmidt-Sanetra

Achtsames Schreiben in der Abtei Frauenwörth – Ihre `Heldenreise´ mit Christa Schmidt-Sanetra



Erzählen mit der Handklappmaulpuppe

Erzählen mit der Handklappmaulpuppe


Kreatives Schreiben und Heldenreise für Erzählerinnen und Erzähler

Kreatives Schreiben und Heldenreise für Erzählerinnen und Erzähler


Selbstmarketing für Erzähler und Erzählerinnen - die Kunst als Künstler zu leben


Tagesseminar Körpertheater und Improspiel für Erzählerinnen und Erzähler

Tagesseminar Körpertheater und Improspiel für Erzählerinnen und Erzähler


Wie lernt man nun erzählen?

Das freie und mündliche Erzählen von Märchen und Geschichten. Wie erlernen wir diesen alten Beruf?

 

Das freie Erzählen von Geschichten können wir eigentlich bereits. Warum? Wir können es bereits, da die Mutter des freien Erzählens  die Alltagskommunikation ist. Im Alltag erzählen wir, was im letzten Kinofilm zu sehen war, wir erzählen, welche Abenteuer wir im letzten Urlaub erlebt haben, und wir erzählen, was wir uns in unseren Träumen so vorstellen. Also, wir können bereits erzählen! - oder doch nicht?

Es gibt viele Menschen, die (sogenannte) geborene Erzähler sind. Also Menschen, denen wir an den Lippen hängen, kaum dass sie einen kleinen Schwank erzählen. Und diese geborenen Erzähler haben sich nicht ausbilden lassen. Aber könnten diese "geborenen Erzähler" auch ein einstündiges Erzählkunstprogramm vor 100 Menschen bestreiten? Vielleicht ja, vielleicht aber auch nein.

 

Um Ihnen die Sicherheit zu geben, vor Publikum Ihre Geschichten spannend und mitreißend erzählen zu können, bedarf es der Weiterbildung:

 

Das "Erzählen lernen" ist ein Prozess in mehreren Schritten. Zuerst soll der zukünftige Erzähler / die Erzählerin lernen, was gute Geschichten ausmacht, wie man einen Spannungsbogen verändert, wie man Handlungsträger so erzählt, dass jeder im Publikum sofort wissen will, wie er seine Abenteuer besteht. Dann gilt es, die Geschichte auf die "Bühne" zu bringen. Das heißt, dass der Erzähler lernt, mit seinem Körper und mit seiner Sprache natürlich und selbstverständlich umzugehen. Sie beide sind ihm gute Gehilfen. Und drittens lernt er eigene Gefühle und Bilder zu den Geschichten in Sprache umzusetzen. Die Geheimnisse, die in jeder auch noch so kleinen Geschichte stecken, wollen entdeckt und gelebt werden.

 

Die Philosophie der Goldmund-Erzählakademie stützt sich auf die Überzeugung, dass jeder Mensch ein guter Erzähler werden kann, wenn er das Handwerkzeug erlernt hat und sich im Erzählen übt. Allerdings gibt es kaum eine Kunstrichtung, die mehr Rücksicht auf die Persönlichkeit und Originalität des einzelnen Erzählstudenten legen muss als die Erzählkunst. Denn die Persönlichkeit und Originalität des Erzählstudenten sind die Basis für seinen Erfolg als Erzähler. Daher fördern wir die Individualität und versuchen, das Besondere jedes Einzelnen ans Tageslicht zu bringen. Zudem wissen wir, dass Erzählen Kunst und Handwerk ist. Daher gilt es, früher oder später auch emotional mit den Inhalten von Geschichten einen inneren Diskurs zu beginnen. Damit ist nicht ein unnötiges Psychologisieren gemeint, sondern der bewusste Prozess, zu versuchen, die emotionalen Inhalte von Geschichten auch im eigenen Erleben zu ankern und damit ein authentischer Erzähler zu werden.

 

Die Stiftung Erzählen hat uns mit ihrer Empfehlung für die Goldmund-Erzählakademie großes Vertrauen entgegengebracht. Wir gehen damit sorgsam um.

 

Mit besten erzählerischen Grüßen

Ihr

Unterschrift Norbert Kober

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